Falter-Radio: Sexarbeit und Corona

„Während Friseure, Masseure und Physiotherapeuten wieder ihrer Arbeit nachgehen dürfen, bleibt die Sexarbeit in Österreich wegen der Ansteckungsgefahr weiterhin verboten. Das trifft rund 8000 Sexarbeiterinnen (und einige Sexarbeiter) hierzuland schwer, handelt es sich dabei doch um eine Gruppe, die ohnehin schon prekär lebt und von Ausbeutung betroffen ist. Welche Lösungen gibt es?

Im FALTER Salon, dem Podcast für Stadt und Kultur, hat Anna Goldenberg die Domina Shiva Prugger, Maximilian Markgraf, den Angestellten eines Wiener Laufhauses und Eva van Rahden von Sophie, der Beratungsstelle für SexarbeiterInnen der Volkshilfe, zur Diskussion gebeten.

Lesen Sie „Wenn der Staat das Rotlicht abdreht“ von Birgit Wittstock im FALTER.“

 

 

Radio Helsinki: „Die Nichtwahrnehmung der Belange von Sexarbeiter*innen während der Coronakrise ist respektlos“

„Von den Auswirkungen der Pandemie und den damit einhergehenden Schließungen sind auch Sexarbeiter*innen betroffen. In diesem Zusammenhang sollte bedacht werden, dass Grenzschließungen, Zugangsbestimmungen für den Härtefonds und ausfallende Einnahmen uns als Gesellschaft eben nicht alle gleichermaßen treffen, sondern unterschiedliche Auswirkungen für verschiedene Personenkreise haben.
Wir sprachen mit Mitarbeiter*innen verschiedener Beratungsstellen in Österreich und beleuchten mit diesem Wissen die Situation von Marta, einer Sexarbeiterin aus Rumänien, die in Österreich arbeitet.“ (Quelle: Radio Helsinki)

Eva van Rahden, Abteilungsleiterin SOPHIE, spricht mit Radio Helsinki zum Thema Sexarbeit in der Corona-Krise. Hören Sie den Beitrag und die Sendung #Stimmlagen.